St. Ludger - die Geschichte

Die Kirchengemeinde St. Ludger war durch Teilung aus der Gemeinde St. Maria Empfängnis in Wuppertal-Vohwinkel und St. Mariä-Himmelfahrt in Solingen-Gräfrath entstanden. Pfarrer der neuen Gemeinde wurde 1958 Johannes Jungblut. In Vohwinkel stand vor dem heutigen Kirchengebäude St. Maria Empfängnis eine kleinere, dem Hl. Ludger geweihte Kirche. Diese musste aber 1907 abgerissen werden. So wurde nun Ludgerus Pfarrpatron der neuen Kirchengemeinde. St. Liudger, wie er auch genannt wird, war Friesenmissionar und Bischof von Münster. Er wurde um 744 geboren und starb am 26.03.809 in Billerbeck. Er hat seine letzte Ruhestätte in Essen-Werden. 

Baubeginn war im Mai 1962, die Firma J. Mai & Co. führte die Rohbauarbeiten aus. Am 24.12.1962 fand die erste Hl. Messe in der Krypta statt. Richtfest war am 15.11.1963. Bischof Dr. Augustinus Frotz weihte die Kirche am 26.02.1967. 
Seit dem 22. 6. 2005 steht die Kirche St. Ludger unter Denkmalschutz. 
Die Kirche St. Ludger ist seit Februar 2019 offiziell „Fahrradkirche“ und Wallfahrtsstätte der „Madonna del Ghisallo“, der Schutzpatronin der Radfahrer. Der frühere Eingangsbereich an der Nordseite der Kirche ist jetzt als Kapelle eingerichtet, die an allen Tagen von außen zugänglich sein soll. Die kleine Kapelle wird geprägt von einer Ikone der Madonna del Ghisallo, die von Laurentiu Tuturuga eigens für diesen Zweck geschaffen wurde. 

Zeichnung St. Ludger (c) W. Riedel