Die Geschichte der Kirche St. Mariä Empfängnis

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Ludgeruskirche (c) Archiv St. Mariä Empfängnis

1896 16. Juli Der Erzbischof von Köln erhebt die bisher von Sonnborn abhängige Filialgemeinde in Vohwinkel zu einer Kapellengemeinde mit eigener Vermögensverwaltung und damit zur Selbständigkeit in vermögensrechtlicher Hinsicht. Die Grenzen werden festgesetzt, und die Kapellengemeinde übernimmt das Kirchenbauterrain, die neu erbaute Ludgeruskirche und die Rektoratswohnung, sowie die darauf ruhenden Lasten und Bauschulden.

Ludgeruskirche innen (c) Archiv St. Mariä Empfängnis

1896 17. Oktober Die königlich-preußische Regierung bestätigt die Errichtung und Umschreibung der Kapellengemeinde Vohwinkel und setzt sie in Vollzug. Damit ist die Ludgerusgemeinde selbständig.

1898 Rektor Peter Steinberg verlässt zu Ostern die Gemeinde, Pfarrer Franz Bosbach wird sein Nachfolger. In den Folgejahren vergrößert sich die Gemeinde schnell und stetig.

Franz Bosbach (c) Archiv St. Mariä Empfängnis

1900 Pfarrer Bosbach erhält wesentliche Unterstützung für seine seelsorgliche Arbeit. Am Herz-Jesu-Fest beziehen die "Armenschwestern vom heiligen Franziskus" (Mutterhaus in Aachen) das Sankt-Joseph Kloster an der Friedrichstraße, heute Lettow-Vorbeck-Straße, das in Vohwinkel stets "Klösterchen" genannt wird. Die Schwestern übernehmen Aufgaben in der Krankenpflege und richten einen Kindergarten ein. Eine außerdem beantragte Handarbeits- und Haushaltungsschule wird staatlicherseits nicht genehmigt. Als zweiter Priester kommt Kaplan Franz Schütte in die Gemeinde. Wegen der wachsenden Zahl katholischer Kinder wird eine zweite katholische Volksschule "Am Halben Berg" eröffnet.

Kirchbau (c) Archiv St. Mariä Empfängnis

1901 Am 11. August wird die Kapellengemeinde Sankt Ludgerus zur Pfarrei erhoben.

1904 Aus Anlass des 50jährigen Jubiläums der Dogmatisierung der "ohne Erbschuld empfangenen Gottesmutter Maria" halten Frauen und Jungfrauen des Erzbistums Köln eine Kollekte, um eine Votivkirche errichten zu lassen. Den Bemühungen Pfarrer Bosbachs ist es zu verdanken, dass diese Kirche in Vohwinkel errichtet wird. Sie soll in neugotischem Stil nach Plänen des Architekten Professor Kleesattel aus Düsseldorf gebaut werden.

1906 Am 29. Juli findet die Grundsteinlegung durch Kardinal Fischer statt.

1907 Schon ein Jahr später kann er am 13. Oktober die neue Kirche Sankt-Maria-lmmaculata, später Sankt-Mariä-Empfängnis genannt, weihen.

Scan10062_bearbeitet-1 (c) Archiv St. Mariä Empfängnis

1909 Nachdem Pfarrer Bosbach Ende des Jahres 1908 die Pfarrei verlassen hat, wird am 24. Januar Pfarrer Dr. Pascal Pirnay eingeführt. Er sieht es als seine besondere Aufgabe an, den Innenraum der Kirche würdevoll zu gestalten. Unter anderem plant er die Errichtung eines dem Stil der Kirche entsprechenden Hochaltars. Den Auftrag erhält der Maler Albert Diemke, der zwei Altarbilder mit Szenen aus dem Leben der Heiligen Ludgerus und Suitbertus schaffen soll. Wegen des Ersten Weltkriegs wird dieser Altar aber erst 1919 fertiggestellt.

1914 Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs bedeutet einen starken Einschnitt für das Leben der Gemeinde. Im Laufe des Krieges sterben fünfundneunzig Soldaten aus Vohwinkel. Die Gemeinde beteiligt sich an den Kriegsanleihen und stellt 1917 das Geläut für die Rüstungsindustrie zur Verfügung.

neue Glocken 1925 (c) Archiv St. Mariä Empfängnis

1917 Im gleichen Jahr wird auch Pfarrer Pascal Pirnay von Pfarrer Clemens Pünder abgelöst, der siebenunddreißig Jahre lang bis zu seinem Tod das Leben der Gemeinde prägt.

1919 Nach dem Ende des Krieges nimmt das Gemeindeleben einen beeindruckenden Aufschwung. Mehrere Jahre hintereinander finden sehr erfolgreiche Volksmissionen statt.

1923 Die Rheinlandbesetzung spaltet für kurze Zeit das Pfarrgebiet.

neue Glocken 1925 (c) Archiv St. Mariä Empfängnis

1925 Trotz Inflation und wirtschaftlicher Not hat die Gemeinde genug Geld gesammelt, um ein neues Geläut anschaffen zu können. Außerdem wird eine Kriegergedächtniskapelle an der Stelle der heutigen Taufkapelle errichtet. Neben den Kosten für Neuanschaffungen müssen aber auch noch die alten Schulden abgetragen werden.

Krippe (c) M. Haschke

1927 Auch wegen der starken Belastung des Pfarrers durch den Religionsunterricht an allen Vohwinkeler Schulen wird eine zweite Kaplanstelle eingerichtet, die Kapläne Reiner Hütten und Johannes Krings beginnen ihre langjährige Tätigkeit in Vohwinkel.

1928 Eine Oberammergauer Krippe wird erworben, die heute noch aufgestellt wird.

1929 In der Zeit der Weltwirtschaftskrise unterstützt die Gemeinde die in Not geratenen Arbeitslosen durch Verteilen von Lebensmitteln, die besonders von der Jugend gesammelt werden. Außerdem finden kostenlose Fortbildungskurse in Deutsch, Geschichte, Sport und Hauswirtschaft statt. Damit und mit einem freiwilligen Arbeitsdienst will die Gemeinde der oft verheerenden Langeweile und dem Verlust des Selbstwertgefühls begegnen. Für die Kinder werden Spiel- und Erholungsmaßnahmen angeboten. Einem dringenden Bedürfnis der Bewohner der Tesche entgegenkommend, wird 1929 der erste Bauabschnitt des Kindergartens auf der Tesche begonnen und vollendet. Erst fünf Jahre später, im Jahr 1934, kann dieser Kindergarten mit Kinderhort endgültig seiner Bestimmung übergeben werden.

Kaplan Reiner Hütten (c) Görlich

1931 Die Schule Corneliusstraße wird am 14. April eingeweiht. Sie übernimmt die Schüler der aufgelösten Schulen Rottscheidter Straße und Am Halben Berg. Die Nazis nehmen ihr später den Charakter der Bekenntnisschule, der Religionsunterricht muss dann nachmittags im Pfarrhaus und Pfarrheim gehalten werden. Erst nach dem Krieg wird die Schule mit viel Mühe wieder als katholische Schule eingerichtet.

Feierliche Komplet um 1940 (c) Archiv St. Mariä Empfängnis

1933 bis 1945 In der Zeit der Nazidiktatur wird das Gemeindeleben, besonders die Jugend- und Vereinsarbeit, sehr behindert. Bei mehr als einem Vereins- oder Jugendführer ist die Gestapo "zu Gast". Die bündische Jugend wird verboten, die Zeltlagerbewegung zerschlagen, das "Leben in der Sakristei" beginnt. Zugleich ist diese Zeit aber auch durch Widerstand und Verlebendigung des Gemeindelebens geprägt. Die Liturgie erfährt eine besondere Prägung in der liturgischen Bewegung, in der Pflege des Choralgesangs und in der Einführung von Vesper und Komplet. Prozessionen und Wallfahrten werden zu Glaubensbekenntnissen. Während des Krieges erfahren sogar die Gottesdienste vielfache Beschränkungen.

1944 Im März werden Kirche und Pfarrhaus durch Brandbomben erheblich beschädigt, die Orgel verbrennt. Alle Glocken, bis auf die kleinste, werden für die Rüstung requiriert.

1945 Bei dem großen Neujahrsangriff auf Vohwinkel wird die Kirche durch Luftminen so stark beschädigt, dass sie erst am Christkönigsfest wieder notdürftig benutzbar wird. Einunddreißig Pfarrangehörige sind bei diesem Angriff ums Leben gekommen. Mit dem ruhigen Einmarsch der Amerikaner am 16. April endet die Naziherrschaft für Vohwinkel. Einhundertsechsundachtzig Pfarrangehörige haben im Zweiten Weltkrieg ihr Leben verloren. Eine Gruppe holländischer Zwangsarbeiter kehrt dankbar in die Heimat zurück. Sie sind in den letzten Kriegsmonaten im Heizungskeller unter der Sakristei verborgen und von Pfarrangehörigen versorgt worden.

1951 Der Aufbau der schwer beschädigten Kirche geht nur schleppend voran. Vor der Währungsreform haben Baumaterialien, danach das Geld gefehlt. Durch Spenden aus der Gemeinde können aber dennoch Dächer, Gewölbe und Turm erneuert werden. Im August wird das erste neue Chorfenster eingesetzt. Für die weitere Ausgestaltung des Innenraumes sowie für die Anschaffung von Orgel und Glocken muss die Gemeinde aber noch weitere Gelder sammeln. Erst zehn Jahre später kann das vollständige Geläut geweiht werden. Durch starke Zuwanderung von Flüchtlingen und Vertriebenen in den letzten Jahren zählt die Gemeinde nun sechstausend Mitglieder.

Heribert Otter (c) Archiv St. Mariä Empfängnis

1954 Im Alter von fünfundsiebzig Jahren stirbt Pfarrer und Geistlicher Rat Clemens Pünder. Sein Nachfolger wird Pfarrer Heribert Otter, der bis 1970 in Vohwinkel bleibt.

1957 Am 13. Oktober feiert er mit der ganzen Gemeinde das 50jährige Weihejubiläum der Pfarrkirche.

1958 Wegen starken Bevölkerungszuwachses im Westen Vohwinkels wird am Bremkamp die Tochtergemeinde Sankt Ludger gegründet. Kaplan Johannes Jungblut wird dort zum Pfarrrektor ernannt. Am 1. November feiert die Gemeinde die Einweihung der neuen Friedhofskapelle.

1961 Im Mai muss der Orden der "Armenschwestern vom heiligen Franziskus" das "Klosterchen" aufgeben. Die noch verbliebenen Schwestern ziehen in das Suitbertusheim in Elberfeld. Von dort kommen täglich zwei Kindergarten- und eine Gemeindeschwester zur Arbeit nach Vohwinkel.

1962 Die folgenden dreizehn Jahre sind geprägt von Baumaßnahmen in der Kirche und um die Kirche herum. Zuerst werden Turm, Mauerwerk, Fenster und Dach renoviert. Auch der Michaelsaltar wird überarbeitet und von Abt Maurus Schmidt vom Kloster Himmerod, einem gebürtigen Vohwinkeler, geweiht.

1964 Im April wird der Ausbau der Taufkapelle beendet. Das Taufbecken besteht aus einem fünfzehn Zentner schweren Marmorblock. Im September wird das Cäcilienfenster über dem Hauptportal durch eine Rosette aus mundgeblasenen Antik-, Edel- und Opalgläsern ersetzt.

1965 Die neue Sakristei ist fertig. Die Kinderbänke im vorderen Hauptschiff werden durch große Bänke ersetzt.

Chorleiter (c) Archiv St. Marrä Empfängnis

1969 Am 19. Januar finden Bauleute im Hochchor den zerstörten Grundstein der Kirche, dessen Lage nicht mehr bekannt gewesen war. Die alte Urkunde aus dem Jahr 1906 wird zusammen mit einer neu erstellten Urkunde im Chorraum eingemauert. Am 15. April beginnt Karl Hermann Mallmann seine Tätigkeit als Kirchenmusiker. Er tritt die Nachfolge von Gerhard Glaap an, der hier vierzig Jahre lang Organist, Chorleiter und Küster gewesen ist.

1970 Pfarrer Heribert Otter, der im Jahr zuvor noch sein goldenes Priesterjubiläum gefeiert hat, tritt am 2. August in den Ruhestand. Am 6. September wird Bernhard Stodt als Pfarrer von Sankt-Mariä-Empfängnis eingeführt. Der Beginn seiner Amtszeit ist geprägt durch die fortlaufenden Baumaßnahmen. Schon am Tag nach seiner Amtseinführung wird die Kirche geschlossen. Umfangreiche Arbeiten am Kirchengewölbe und an der Dachkonstruktion sind erforderlich. Außerdem wird der Chorraum entsprechend den Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils umgebaut. Während der gesamten Bauzeit bleibt die Kirche geschlossen. Die evangelische Gemeinde stellt freundlicherweise ihre Kirche an der Gräfrather Straße für Gottesdienste zur Verfügung.

Turmspitze (c) Archiv St. Mariä Empfängnis

1971 Durch den Bau der Wohngebiete an der Ehrenhainstraße und am Dasnöckel vergrößert sich die Gemeinde erheblich. Ursula Gebhardt kommt als Gemeindereferentin nach Vohwinkel. Von jetzt an trifft sich der Altenclub im Pfarrheim. Am 13. Mai visitiert Kardinal Höffner die Gemeinde, und am 19. Dezember findet der erste Gottesdienst in der renovierten Kirche statt. Das zweite Vatikanum wirkt sich nicht nur auf bauliche Vorhaben aus, sondern bewirkt auch Veränderungen in der seelsorglichen Arbeit. Pfarrer Bernhard Stodt fördert die Mitarbeit der Laien in der Gemeinde sehr. Nach 1968 wird zum zweiten Mal ein Pfarrgemeinderat gewählt, der den Pfarrer unterstützen und das Gemeindeleben intensivieren soll. Die Eltern der Kommunionkinder werden angeregt, die Vorbereitung der Kinder auf die Erstkommunion mitzutragen. Zum ersten Mal erhalten vier Laien die Erlaubnis, während der heiligen Messe die Kommunion auszuteilen und die Krankenkommunion zu spenden.

Abriss Pfarrhaus (c) Archiv St. Mariä Empfängnis

1972 Kaplan Gerd Steinberger, der seit 1965 in Vohwinkel gewirkt hat, geht als Pfarrer nach Kettwig/Ruhr. Sein Nachfolger ist Kaplan Roland Fischer, der zwei Jahre in der Gemeinde wirkt.

1973 Das alte Pfarrhaus wird abgerissen. An seiner Stelle wird ein neues Pfarrzentrum mit Pfarrhaus und Kaplanei errichtet. Gleichzeitig entsteht ein neuer Kindergarten

1975 Am 9. November kann Weihbischof Dr. Augustinus Frotz das neue Pfarrzentrum einweihen, dessen Bau schon seit 1967 geplant und genehmigt ist.

Dr.Biancucci (c) WZ Wuppertal

1976 Gundula Schwartze, die fast sechzig Jahre lang die Pfarrbücherei geleitet hat, gibt im hohen Alter von vierundachtzig Jahren dieses Amt auf. Im November wird der argentinische Priester Dr. Duilio Biancucci Kaplan in unserer Gemeinde. Er bleibt bis 1980 hier.

1977 Durch seinen Freund Pater Viktor Friedrichs aus Junin de los Andes wird der Kontakt zur dortigen Indianerschule mit Lehrwerkstatt hergestellt. Von nun an wird ein Teil des Erlöses des jährlichen Weihnachtsbasars zur Unterstützung dieser Einrichtung verwendet.

1979 Auf Anregung aus dem Kreis der Katecheten wird der Kindermesskreis gegründet, dessen Mitglieder nun regelmäßig Wortgottesdienste für Kinder vorbereiten und sonntags im Pfarrsaal durchführen. Am 7. Januar wird Kaplan Helmut Niehaus Gefängnisgeistlicher in der Justizvollzugsanstalt Vohwinkel und gleichzeitig Subsidiar in unserer Gemeinde.

1980 In diesem Jahr kommt Pfarrer Franz Kolley als Subsidiar nach Vohwinkel. Er ist vorher Pastor in Solingen Gräfrath gewesen und wirkt nun in seinem Ruhestand bei uns als Seelsorger weiter.

Marienfigur (c) M. Kerk

1981 Der Innenraum der Kirche, der 1978 durch eine Heizungsexplosion beschädigt und stark verschmutzt wurde, wird renoviert und zum Teil farbig ausgemalt. In den folgenden Jahren wird er weiter ausgestaltet. So kann 1982 eine etwa zweihundert Jahre alte Marienstatue angeschafft und im linken Seitenschiff aufgestellt werden.

1982 Nach knapp einjähriger Bauzeit wird am 27. Juni die neue Kindertagesstätte Kurlandstraße auf der Tesche eingeweiht.

neuer Hochaltar (c) M. Kerk

1985 In diesem Jahr wird die würdige Gestaltung des Chorraums abgeschlossen. Schon 1983 ist ein neugotischer Hochaltar gekauft worden, der nach seiner Renovierung aufgestellt wird. Hinzu kommen jetzt ein Zelebrationsaltar und ein Ambo aus rotem Sandstein, der vom Kölner Künstler Professor Elmar Hillebrandt gestaltet wurde. Der Altar wird am 8. Dezember durch Weihbischof Frotz geweiht. In der renovierten Kirche feiert Pfarrer Bernhard Stodt im August sein silbernes Priesterjubiläum. Gleichzeitig erhält er Unterstützung in der seelsorglichen Arbeit, denn Elke Phillipsen kommt als Gemeindereferentin zu uns. Mit ihr nimmt die Kinder- und Jugendarbeit einen neuen Aufschwung.

1988 In den 80er Jahren hat sich durch die Bebauung des Vohwinkeler Feldes die Zahl der Pfarrmitglieder erheblich vergrößert, und die Arbeit der Seelsorger wird dadurch noch umfangreicher. Darüber hinaus muß Pfarrer Bernhard Stodt jetzt nach dem Weggang von Pfarrer Heinrich Weß zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben auch noch die Betreuung der Rektoratspfarre Sankt Ludger übernehmen. Von nun an sind alle Seelsorger in Vohwinkel für beide Gemeinden zuständig. In immer mehr Bereichen arbeiten die Gemeinden zusammen. Ab 1993 wählen sie sogar einen gemeinsamen Pfarrgemeinderat.

Thull Dr. Dick Braun Stodt (c) Görlich

1991 Das Seelsorgeteam wird weiter verstärkt. 1990 ist Georg Braun als Gemeindeassistent für zwei Jahre an die Stelle von Elke Phillipsen getreten. Am 11. August kommt nun Jochen Thull als Kaplan hinzu. Er soll Pfarrer Bernhard Stodt entlasten, der in diesem Jahr Dechant von Elberfeld und Mitglied im Priesterrat geworden ist.

1992 Unser Pfarrer wird Stadtdechant und 1993 zum päpstlichen Kaplan mit dem Titel Monsignore ernannt. Michael Mombartz beginnt seine Tätigkeit als Pastoralreferent.

1994 Kaplan Jochen Thull, der seit 1991 in der Gemeinde wirkt, verlässt uns, um in Rom zu promovieren. Für ihn kommt Gerhard Trimborn als Kaplan zu uns.

Titel Jubiläum 100 Jahre (c) Görlich

1995 Als Pfarrer Bernhard Stodt am 6. September sein 25jähriges Gemeindejubiläum feiert, sind, wie zu Beginn seiner Amtszeit in Vohwinkel, Baumaßnahmen an der Kirche erforderlich. 1989 sind erhebliche Schäden festgestellt worden. Seitdem ist das Dach vollständig erneuert worden, die Außenwandflächen aus Tuffstein sind generalüberholt und teilweise erneuert worden. Ebenso wird das Marienmosaik über dem Eingang Gustavstraße renoviert, und die Sakristei erhält ein geneigtes Dach. Im Zuge der Baumaßnahmen kann ein behindertengerechter Zugang zur Kirche gebaut werden. Die Bau- und Renovierungsmaßnahmen ziehen sich bis 1996 hin.

1996 Die Kirchengemeinde St. Mariä Empfängnis feiert ihr 100-jähriges Bestehen am 5. 5. mit einem Festhochamt mit Kardinal Joachim Meisner und am 13.10., dem Kirchweihfest, mit dem aus Vohwinkel stammenden Weihbischof Dr. Josef Plöger. Die Kirche wird vorher innen renoviert, sie erhält einen neuen Anstrich.  Für ein Jahr ist Christoph Michels als Pastoralassistent bei uns tätig. Michael Knab aus unserer Gemeinde wird am 24. 5. zum Diakon geweiht.

1997 Nach seiner Priesterweihe am 06.06. feiert Michael Knab am 08.06 seine Primiz in St. Mariä Empfängnis. Im August verabschieden sich Kaplan Gerhard Trimborn und Pastoralreferent  Michael Mombartz. Im September werden Kaplan Klaus Koltermann und Pastoralassistent Markus Rischen in ihr Amt eingeführt. Der Gefängnisverein wird gegründet. Der „Wunderkorb“ mit seinen Wortgottesdiensten für Kleinkinder beginnt mit seiner Tätigkeit. Der Kindermesskreis arbeitet daneben weiter wie bisher.                  

1998 Zum 10. Mal findet der Ökumenische Kirchentag im Westen Wuppertals mit großer Beteiligung statt, in der Zeit danach immer alle zwei, drei oder vier Jahre.  Das „Domtheater“ feiert sein 10-jähriges Bestehen. Die Jugendlichen der Pfarrei gestalten eine eigene Jugendzeitung, unternehmen mehrere Fahrten und sind mit Kindern und Jugendlichen im Ferienlager unterwegs, das regelmäßig stattfindet.

1999 Im Januar verabschiedet sich Pastoralassistent Markus Rischen. Am 08.08. werden per Dekret des Erzbischofs die Gemeinden St. Mariä Empfängnis, St. Ludger, St. Remigius und St. Bonifatius zu einem Seelsorgebereich zusammengeschlossen. Die Seelsorger der Gemeinden werden in Zukunft in allen vier Gemeinden in unterschiedlichen Funktionen tätig sein.

2000 Unser Pastor Bernhard Stodt ist 40 Jahre Priester und 30 Jahre Pfarrer in Vohwinkel. Die Senioren-Tagesstätte in St. Mariä Empfängnis wird 25 Jahre alt. Seit 30 Jahren musizieren der Kinderchor und der Flötenchor, gegründet von unserem Kirchenmusiker Karl-Hermann Mallmann.  

Bernhard Stodt (c) M. Haschke

2001 Das Jahr der Verabschiedungen: Monsignore Bernhardt Stodt verlässt uns nach über 30 Jahren des Wirkens in unseren Gemeinden St. Mariä Empfängnis und St.Ludger. Er wird Pfarrvikar in St. Clemens und weiteren Gemeinden in Solingen. Kaplan Klaus Koltermann verlässt uns und geht als Pfarrer in die Pfarrgemeinden St. Aloysius Stürzelberg, St. Gabriel Delrath, St. Pankratius Nievenheim.
In unsere Gemeinde wird Christoph Bersch als Pfarrer berufen. Ebenfalls neu kommen als Pastoralassistentin Martina Schroers und als Pastoralreferent Dr. Werner Kleine. Am 01.08. ist die offizielle Einführung in einer feierlichen Messe. Zum Seelsorgeteam gehören Diakon Bernd Alt, Manfred Schäfer als Diakon im Subsidiaritätsdienst und Pastoralreferentin Bernadette Begle.  Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung KAB in St. Mariä Empfängnis feiert ihr 90-jähriges Bestehen.

2002 Nach 33 Jahren geht unser Kirchenmusiker Karl-Hermann Mallmann im April in den Ruhestand, im September wird Heidi Breuer seine Nachfolgerin. Am 1. 9. kommt Schwester Maria Paula Eble von den Thuiner Franziskanerinnen als Gemeindereferentin zu uns. Pastoralreferentin Bernadette Begle verabschiedet sich. Nils Baer ist 1 ½ Jahre als Praktikant hier. Mit umfangreichen Baumaßnahmen wird das Pfarrzentrum renoviert.

2003 Der Pfarrverband mit unseren Schwestergemeinden in Sonnborn, St. Bonifatius und St. Remigius wird gegründet.
Tobias Zöller beginnt bei uns als Praktikant, ein Jahr später ist er bei uns als Diakon tätig und danach als Kaplan.

2004 Unsere Kirche erhält Apostelleuchter und einen Kreuzweg von Sieger Köder, das Original hängt in St. Nikolaus in Bensberg. Der ursprüngliche Kreuzweg in St. Mariä Empfängnis, den der Künstler Albert Diemke 1930 auf Kupferplatten gemalt hatte, war bei der Renovierung der Kirche stark beschädigt worden und ist bislang verschollen.
Die Diakonenweihe von Michael Huyeng aus unserer Gemeinde und von Tobias Zöller findet in St. Laurentius, Elberfeld, statt. Der Kindergarten Gustavstraße wird renoviert. Nach dem Abschied der Pastoralreferenten Martina Schroers und Dr. Werner Kleine kommt Matthias Kolk (ab 2006 Pastoralreferent) zu uns. Unsere Kantorin Heidi Breuer heiratet, ihr Name ist jetzt Heidi Brandt. Sanierungsmaßnahmen und Neugestaltung an der 40 Jahre alten Friedhofskapelle Gräfrather Straße werden mit Unterstützung der Künstlerin Anja Quaschinski vorgenommen.

Tobias_Zoeller (c) M. Haschke

2005 Am 1. 1. wird von den Kirchenvorständen der vier Gemeinden der Kirchengemeindeverband als gemeinsamer Rechtsträger des Pfarrverbandes Wuppertaler Westen gegründet. Durch das Sparprogramm „Zukunft heute“ kommen Einschränkungen auf uns zu, z.B. Schließung und späterer Abriss des Pfarrheims St. Ludger.
Aus unserer Gemeinde feiern Michael Huyeng und Tobias Zöller ihre Primizen bei uns in Vohwinkel. Michael Huyeng wird als Kaplan in Dormagen-Süd und Tobias Zöller in unserer Gemeinde tätig sein. Zum Weltjugendtag sind viele Jugendliche aus dem Ausland bei uns zu Gast in Privatquartieren, Schulen und in den Pfarrheimen. Vorbereitet wird dies durch ein geschultes Kernteam von 12 Jugendlichen, unterstützt durch das Seelsorgeteam. Die Friedhofskapelle wird nach der Neugestaltung am 1.11. in einer Andacht ihrer Bestimmung übergeben. Der Kindermesskreis arbeitet schon 25 Jahre.

2006 Der Kindergarten Kurlandstraße wird integrative Kindertagestätte, renoviert und durch Umbau an die neue Aufgabe angepasst. Die offizielle Einweihung ist am 21.10. An der Festwoche zu den Feierlichkeiten 650 Jahre Vohwinkel ist auch unsere Gemeinde in guter Ökumene beteiligt.
Im August verläßt uns Kaplan Tobias Zöller. Matthias Kolk wird Pastoralreferent.

2007 Die beiden Kirchengemeinden St. Ludger und St. Mariä Empfängnis fusionieren zu einer neuen großen Kirchengemeinde für Vohwinkel mit dem Namen St. Mariä Empfängnis & St. Ludger. Die Kirche Sankt-Maria-Immaculata, heute St. Mariä Empfängnis, ist nun 100 Jahre alt. Sie ist die Nachfolgekirche der Notkirche St. Ludgerus, die neben der neuen Kirche stand. Zum Festhochamt am 14.10. kommt als Zelebrant Erzbischof Kardinal Meissner.
Diakon Bernd Alt geht in den Ruhestand, Schwester Maria Paula Eble wird nach fünf Jahren verabschiedet. Am 01.08. ist die Einführung von Diakon Werner Braun. Die Taufkapelle von St. Mariä Empfängnis wird neu gestaltet. Der Kindergarten Gustavstraße wird Katholisches Familienzentrum im Verbund mit den Kindertagesstätten Kurlandstraße, Garterlaie und dem Caritas-Kindergarten Stockmannsmühle.

Geppert, Bersch, Bock, Braun (c) M. Haschke

2008 Die Zertifizierung des Kindergartens Gustavstraße als Landes-Familienzentrum wird am 6. 9. gefeiert. Die Strukturreform im Erzbistum Köln sieht vor, dass es ab 1.1.2009 in jedem Seelsorgebereich nur noch einen leitenden Pfarrer gibt. Die Kirchengemeinden im Pfarrverband bereiten sich darauf vor. Pfarrer Franz Maria Werhahn, Sonnborn, wird im Juni verabschiedet, er geht nach Hilden. Pfarrvikar Michael Bock kommt für ihn aus Solingen zu uns, und Gemeindereferentin Ute Geppert tritt an die Stelle von Pastoralreferent Matthias Kolk nach dessen Abschied im August. Franziskus von Boeselager kommt als Praktikant zu uns. Der Alleinerziehenden-Treff beginnt seine Tätigkeit.

2009 Die drei Kirchengemeinden wählen den ersten gemeinsamen Pfarrgemeinderat. Das Katholische Familienzentrum mit den vier Einrichtungen für Kinder und das Haus der Offenen Tür für Kinder und Jugendliche erhalten die Erzbischöfliche Anerkennung mit Gütesiegel für ihre vernetzte Arbeit. Das Kindertheater „Fliegenpilz“ wird wieder neu gegründet, ab 1993 war es schon einmal aktiv. Dr. Horst Noeggerath kommt im Herbst als Seminarist. Nicole Dördrechter beginnt bei uns ihr berufspraktisches Jahr.

2010 Die Pfarreiengemeinschaft wird gegründet. Diakon Werner Braun feiert sein silbernes Diakonjubiläum. Pfarrvikar Bock erleidet eine schwere Erkrankung. Wilhelm Wiemers kommt als Diakon zu uns. Für ein Jahr ist Benjamin Floer in der Ausbildung als Pastoralassistent bei uns tätig. Die Katholische Frauengemeinschaft feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Schon seit 25 Jahren trifft sich der „Frauenkreis am Donnerstag“. Er ist Teil der kfd und gestaltet ein eigenes Programm. Die Pfarrjugendleitung ist in fünf Aktionskreisen mit 30 Leitern vielfältig aktiv. Der neue Weihnachtsmarkt der Arbeitsgemeinschaft der Vohwinkeler Vereine findet zum ersten Mal auf dem Kirchplatz von St. Mariä Empfängnis statt. Dieser und der traditionelle Weihnachtsbasar im Pfarrzentrum ergänzen sich gut. 

 

Christoph Bersch (c) M. Haschke

2011 Diakon Dr. Noeggerath wird zum Priester geweiht und wird für ein Jahr als Kaplan im Seelsorgebereich tätig sein. Ein gemeinsamer Pfarrbrief, nun für den gesamten Seelsorgebereich, erscheint. Die Lettow-Vorbeck-Straße, an der die Kirche St. Mariä Empfängnis liegt, wird in Edith-Stein-Straße umbenannt. Eine Statue der Heiligen in der Gestaltung des Künstlers Paul Nagel erhält später ihren Platz in der Taufkapelle. 
Die drei katholischen Frauengemeinschaften im Seelsorgebezirk fusionieren zur „kfd im Wuppertaler Westen“. Im August kommt dann die Nachricht, dass Pastor Christoph Bersch, leitender Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Wuppertaler Westen, von Erzbischof Joachim Kardinal Meissner als leitender Pfarrer zum Pfarrverband Oberberg nach Gummersbach und zum Kreisdechanten des Oberbergischen Kreises berufen wird.
Im Oktober 2011 brechen zwei Täter in die Kirche St. Mariä Empfängnis ein und üben ihre Zerstörungswut an Einrichtung, Gesangbüchern und sakralen Gegenständen aus. Das Schwert des Hl. Michael aus dem linken Seitenaltar (Michaelsaltar) wird herausgebrochen und vor das Kruzifix des Hauptaltars fixiert. Die Täter können nach einem Monat bei einem zweiten Überfall in der Kirche von einem Gemeindemitglied aufgehalten und gefasst werden. Die Jugend feiert 25 Jahre Ferienlager. Sie waren bisher an 40 verschiedenen Orten, zeitweise mit über 100 Kindern und Jugendlichen. Auch Fahrten nach Taizé führen sie durch, gestalten die Liturgische Nacht, den Schwebebahnkreuzweg u.a.m.

2012 Pastor Christoph Bersch verläßt uns zum 1. 1. 2012, als Pfarrverweser wird Pfarrer Monsignore Michael Haupt aus der Pfarre St. Antonius, Wuppertal-Barmen, bis zur Ernennung eines neuen leitenden Pfarrers eingesetzt. Am 26. 8. verläßt uns Kaplan Dr. Horst Nöggerath und geht als Kaplan zum Seelsorgebereich Porzer Rheinkirchen. Am 16. 9. 2012 wird Pastor Torsten Kürbig in sein Amt als leitender Pfarrer für den Seelsorgebereich Wuppertaler Westen, das sind die Pfarreien St. Bonifatius in der Varresbeck, St. Mariä Empfängnis und St. Ludger in Vohwinkel und St. Remigius in Sonnborn, eingeführt.

2013 Im  Februar scheidet Pfarrer Michael Bock aus seinem Dienst in unserer Pfarreiengemeinschaft aus und geht in die katholische Krankenhausseelsorge. Zum 1. Mai geht Diakon Werner Braun in seinen offiziellen Ruhestand, bleibt uns aber für freiwillige Dienste erhalten. Im Juli kommt Kaplan Rodrigo Amaral aus Brasilien in unsere Pfarreiengemeinschaft. Er wird in der Hauptsache sein Studium an der Uni Wuppertal in Philosophie absolvieren und das Pastoralteam unterstützen, soweit es sein Studium erlaubt. Anfang November kommt Kaplan Joachim Federhen aus dem Seelsorgebereich Kerpen Süd-West zur Unterstützung des Pastoralteams. Das Domtheater feiert sein 25-jähriges Bestehen. 

2014 Das Pastoralkonzept für den Seelsorgebereich wird veröffentlicht. Der Kirchengemeinde-verband (KGV) genehmigt am 19. 2. die von Ute Geppert und den Leiterinnen des Familienzentrums ausgearbeitete Konzeption für Präventionsmaßnahmen zum Schutz für Kinder und Jugendliche. Schulungen finden statt. Diakon Werner Braun geht im Ruhestand nach St. Antonius, Barmen. Der „Eine-Welt-Verein“ wird gegründet zur Unterstützung u.a. des Ausbildungszentrums Hogar Ceferino in Junin de los Andes in Argentinien und des Andheri-Hilfswerkes. Beide erhalten schon lange Zeit unsere Hilfe, Junin schon seit über 35 Jahren. Für die Hilfe notleidender Kinder sammelt jedes Jahr die Sternsinger-Aktion. 

2015 Nach Frau Brandt (geb. Breuer) wird die Kantorin Jihyung Sophia Kim ab Januar 2015 die neue Seelsorgebereichs-Musikerin im Wuppertaler Westen. Unsere Gemeinde beteiligt sich aktiv an Hilfsaktionen für die Flüchtlinge, die besonders in diesem Jahr in großer Zahl auch nach Wuppertal kommen. 

2016 In den vergangenen Jahren kamen und gingen viele Personen des Seelsorgeteams. So müssen wir uns am 03.07. leider auch in der Kinder- und Jugendmesse von unserer Gemeindereferentin Ute Geppert verabschieden. Acht Jahre war sie bei uns. Im Herbst verlässt uns nach vier Jahren unser Pfarrer Torsten Kürbig. Beim Abschied bedanken sich die Jugendlichen besonders für seine Unterstützung, die die Jugend- und Messdienerarbeit sehr belebt hat. Ab Anfang Dezember wird Dirk Baumhof leitender Pfarrer. 

2017 Vor 50 Jahren, am 26.02.1967, weihte der aus Vohwinkel stammende Weihbischof Dr. Augustinus Frotz die Kirche St. Ludger. Dies wird am 25.02.2017 in einer festlichen Messe und einem Empfang gefeiert. Im Sommer kommt Thomas Otten als Pastoralreferent zu uns. Kaplan Amaral und Kaplan Federhen verlassen uns. Am 1. 9. beginnt Alhard Mauritz Snetlage bei uns seine Tätigkeit als Kaplan. 

2018 Sabine Otten kommt als Gemeindeassistentin zu uns ins Seelsorgeteam. Die Gründung des Alleinerziehenden-Treffs vor 10 Jahren wird gefeiert, ebenso 30 Jahre „Domtheater“.

2019 Im Februar wird die Kirche St. Ludger Fahrradkirche. Unsere Seelsorgebereichs-Musikerin Jihyun Sophia Kim verabschiedet sich. Während ihres Sabbatjahres vertrat sie Marcus Adams. Ihre Stelle übernimmt die Kantorin Christina von Eynern. Das Jugendleiterteam ist im Sommer mit mehr als 50 Kindern und Jugendlichen wieder im Ferienlager.

2020 Pfarrer Dirk Baumhof und Kaplan Alhard Mauritz Snetlage verabschieden sich von unserer Gemeinde. Pfarrer Klaus-Peter Vosen von St. Antonius in Barmen wird Pfarrverweser. Im Sommer tritt das Institutionelle Schutzkonzept der Pfarreiengemeinschaft im Wuppertaler Westen in Kraft. Am 1. 9. kommt Kaplan Tobias Menke zu uns. Die im März gefährlich werdende Corona-Pandemie verursacht in der Gemeinde starke Veränderungen und Absagen vieler Termine. Davon sind zunächst auch die Messfeiern betroffen, dann leider das 125-jährige Jubiläum der Vohwinkeler Kolpingsfamilie mit ihrer Kolpingjugend, ebenso das des Kirchenchores, der auf eine 125-jährige Singtradition zurückblickt. Lebhaft wird am 30. 9. über den „Pastoralen Zukunftsweg“ diskutiert. Dies geschieht im Zusammenhang mit einer Online-Liveveranstaltung „Seelsorgebereichsforum“. Später im Jahr werden Gottesdienste wieder unter strengen Hygienemaßnahmen gefeiert, aber das Gemeindeleben ist sehr eingeschränkt. Weihnachtsgottesdienste finden u. a. auf dem Lienhardplatz statt.

Quellen für diese Chronik
von 1896 bis bis 1995: 100 Jahre Pfarrgemeinde Sankt-Mariä-Empfängnis Wuppertal-Vohwinkel
ab 1995: Pfarrarchiv

Letzte Aktualisierung März 2021, wird fortgesetzt.

Katholische Pfarreiengemeinschaft
Wuppertaler Westen

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42329 Wuppertal

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