Das Eine-Welt-Projekt St. Bonifatius:

Das Sacred-Heart-Hospiz in Namibia

Die Gemeinde St. Bonifatius unterstützt seit vielen Jahren das von Hiltruper Missionsschwestern gegründete Sacred-Heart-Hospiz in Mariental/Namibia am Rande eines großen Armutsviertels. Das Hospiz bekommt keine finanzielle Unterstützung, weder vom Staat, noch von anderen Instanzen.

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Das Sacred-Heart-Hospiz ist das einzige in Namibia und steht unter Leitung einer Ordensschwester. Hier erhalten bis zu 14 kranke und sterbende Menschen Zuwendung und Pflege. Das Pflegepersonal besteht aus einheimischen Ordensschwestern und aus von deutschen Ordensschwestern ausgebildeten Einheimischen, deren Familien somit auch eine materielle Existenzgrundlage gewonnen haben.

Die Menschen in der Region dort leben vielfach in Elendsbehausungen und suchen auf Müllhalden Essbares. Sie haben dadurch denkbar schlechte Voraussetzungen für ein gesundes Überleben.

Im Laufe der Zeit wurden dem Hospiz in Namibia für seine wichtigsten Aufgaben 7.500 DM und danach 32.000 € überwiesen. Darüber hinaus konnten Sachspenden verschickt werden, die dort dringend benötigt werden: Mehrere Spezialmatratzen, die das Wundliegen verhindern,  aber auch medizinisch-pflegerische Produkte. So wurden im Oktober 2019 ca. 60 Bananenkartons mit Windeln für Erwachsene, Unterlagen und Bettwäsche per Container nach Mariental verschifft.

Durch den lebhaften Schriftverkehr mit den Schwestern im Hospiz,  aber auch durch Besuche vor Ort konnte man sich davon überzeugen, dass die Hilfe auch dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Johanna Spittmann, Mitgründerin des Eine-Welt-Kreises von St. Bonifatius, war 2006 in Mariental und hat dort drei Monate als Krankenschwester mitgearbeitet. Weitere Besuche von Gemeindemitgliedern folgten.

Mit dem Erlös unseres GEPA-Verkaufs und durch weitere Aktionen im Laufe des Jahres unterstützen wir das Hospiz.

Jede einmalige oder auch regelmäßige Spende ist willkommen. 15,- € kostet die Pflege eines Patienten am Tag. Erfahrungsgemäß können die Patienten höchstens 10 % davon selbst aufbringen.