Wie sieht unsere „Gemeinde der Zukunft“ in Wuppertal aus?

Bericht vom Seelsorgbereichsforum am 30. 9. 2020, Teil 1

 

Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten!
Dieses Zitat stammt von Willy Brandt, ehemaligem Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger.

Was bedeutet das für die Kirche? Wie kann man die Zukunft der katholischen Gemeinden in Wuppertal und anderswo gestalten? 
Mit dieser Frage beschäftigen sich ganz viele Menschen im Erzbistum Köln unter der Überschrift „Pastoraler Zukunftsweg“ . Und das seit mehr als zwei Jahren.

Was ist dabei herausgekommen? 
In diesen Tagen wurden die Ergebnisse präsentiert, die in den nächsten Monaten nicht nur vor Ort zu diskutieren sind, sondern vor allen Dingen von den Gemeinden mit Leben erfüllt werden wollen.

Ergebnisse von vielen Sitzungsrunden und Arbeitskreisen einer großen Zahl von mehreren tausend Betroffenen zu vermitteln ist schon in normalen Zeiten ein schwieriges Unterfangen. Da muss man sich unter den erschwerten Corona-Bedingungen eine Menge einfallen lassen, wenn man will, dass die Informationen auch ankommen. Und so wurden die Präsentationsrunden für sämtliche Gemeinden und Seelsorgebereiche im Bistum zu einer logistischen und technischen Herausforderung.

Seelsorgebereichsforum Wuppertaler Westen (c) M. Haschke

An insgesamt sieben  Abenden wurden Vertreterinnen und Vertreter aus den Kirchengemeinden von Wachtberg bis Velbert, von Gummersbach bis Ratingen durch Kölner Experten mit Video-Einspielungen und live geschalteten Vorträgen zunächst informiert. Anschließend wurden Fragen  aus allen Foren gesammelt und einige davon beantwortet.

Unser Seelsorgebereich Wuppertaler Westen war am 30. 9. 2020 an der Reihe. Pfarrer Vosen begrüßte die fast 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von allen drei Gemeinden. Frau Dufner, die Referentin des Stadtdechanten, moderierte diesen in jeder Hinsicht spannenden Abend.

Wissen wir jetzt, wie die Zukunft aussieht? Oder wie wir sie gestalten wollen? Und ob wir das überhaupt dürfen?

Nimmt man die reinen Fakten, die schon seit längerem bekannt sind, dann stehen wir bei derEntwicklung von Seelsorge und Gemeindeengagement vor großen Herausforderungen. 
Die Zahl der Gottesdienstbesucher nimmt seit Jahren ab, Kirchensteuereinnahmen gehen ebenso zurück wie die Bereitschaft, seelsorgerische Berufe zu ergreifen. In den nächsten Jahren wird sich die Zahl der Pfarrer halbieren, die eine Gemeinde/einen Seelsorgebereich leiten können.

Und ganz düster könnte es aussehen, wenn wir nicht jetzt die Chancen zur Veränderung erkennen und tatkräftig und kreativ an einer „neuen Gemeinde der Zukunft“ arbeiten.Überzeugt von der froh machenden Botschaft des Evangeliums und mit dem Rückenwind des Heiligen Geistes!

die Leitenden der Arbeitsfelder (c) Erzbistum Köln

Was also ist zu tun? Welche Vorschläge, Empfehlungen und Entscheidungen wurden uns von den Experten rund um den Kölner Generalvikar Dr. Hofmann vorgestellt? 

Im Bild nebenan sehen Sie die Leiterin und die Leiter der fünf Arbeitsfelder: (v.links) Kreisdechant Norbert Hörter, Pastoralreferent Georg Lingnau, Pfarrer Franz Meurer, Dr. Mechthild König, Pastoralreferent Dr. Werner Kleine (Foto: Mai 2019)

An dieser Stelle alles aufzuführen hieße, auch den eifrigsten Leser zu ermüden. Wir haben uns daher entschlossen, die am 30. 9. präsentierten Zwischenergebnisse, aber auch die Fragen aus den Gemeinden und deren Beantwortung nach und nach hier zu veröffentlichen.

Sind Sie neugierig geworden? Gut so. Bleiben Sie es!

Wir werden Sie hier informieren, bitten Sie aber auch um Ihre Diskussionsbeiträge, Fragen und Anregungen.

Mail an die Redaktion

Film zum Seelsorgebereichsforum

Im Video zum Thema geben Generalvikar Dr. Markus Hofmann und die fünf Leitenden der Arbeitsfelder der Aktuellen Etappe des Pastoralen Zukunftsweges einen Einblick in den Zwischenstand der Überlegungen zur Pfarrei der Zukunft. Diese wurden seit Beginn der Aktuellen Etappe im Juni 2018 unter Beteiligung von ca. 20.000 Menschen aus dem gesamten Erzbistum Köln erarbeitet. Die Rückmeldungen von allen Interessierten aus den Seelsorgebereichsforen werden bei der weiteren Ausarbeitung des Zielbildes 2030 mitbedacht.
 

Katholische Pfarreiengemeinschaft
Wuppertaler Westen

Edith-Stein-Str. 15
42329 Wuppertal

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