Lebendiger Adventskalender im Wuppertaler Westen

02.12.20, 10:25
Frank Beyer / Matthias Haschke u. a. m.
Scheunentor Dornap (c) M. Haschke

Die evangelischen und katholischen Gemeinden im Wuppertaler Westen wollen ein kleines adventliches und weihnachtliches, gleichzeitig freundliches Zeichen für die Sonnborner, Varresbecker und Vohwinkeler setzen: Weihnachten fällt nicht aus! Das Licht scheint in der Finsternis. 
Mit kleinen Aktionen in unseren Gemeindezentren oder Kirchen, teilweise auch auf Straßen oder Plätzen im Stadtteil, wollen wir jeden Tag im Advent ein kleines Türchen öffnen, ein kleines Türchen der Hoffnung.

Absage für weitere Termine des Adventskalenders

Bedingt durch die Maßnahmen zur Reduzierung der Corona-Infektionen, hat die evangelische Kirche in Wuppertal-Vohwinkel verschiedene Veranstaltungen abgesagt. Diese sind

Mi.,  16.12.  17.00 Uhr Orgeltürchen im Advent in der Kirche
Do., 17.12.  14.00 Uhr Spaziergang mit Pfarrerin Dähnick
Do., 17. 12. 18.00 Uhr Ecke Haus Baden: Adventsimpuls mit Pfarrer Beyer
Fr.,  18.12.  19.00 Uhr Adventsandacht im Gemeindehaus Lessingstraße
Mo., 21.12. 14.00 Uhr Spaziergang mit Pfarrerin Dähnick
Di.,  22.12.  14.15 Uhr Adventsimpuls vor dem Kindergarten Ehrenhainstraße mit Diakon Stempfle 

Die Veranstaltung vom Mittwoch, 16.12.: "Orgeltürchen - Abendstern und Friedensengel" wird aufgenommen und zeitversetzt hier auf der Webseite zu sehen sein!
Der Adventsimpuls am 18.12. wird ausschließlich für die Bewohner des Hauses Baden gehalten werden.

Die Veranstaltung der Landeskirchlichen Gemeinschaft am 23.12. wird abgesagt bzw. in ein digitales Format überführt.

Und auch die Freie evangelische Gemeinde in Vohwinkel hat ihre Aktionen abgesagt. 

Wir bitten um Verständnis für diese notwendigen Absagen.

17. Dezember

Eigentlich sollte sich das 17. Türchen heute im Haus der offenen Tür (HoT) in St. Bonifatius in der Varresbeck öffnen. Eigentlich. Aber Corona durchkreuzte, wie so vieles in diesem Jahr, auch diesen Plan. Stattdessen widmen wir dieses Türchen der Aktion Wärmezauber, zu der sich Einrichtungen der katholischen Kinder- und Jugendarbeit in Wuppertal im Kampf gegen Kinderarmut zusammengeschlossen haben. Das Team vom Haus der offenen Tür in St. Bonifatius in der Varresbeck schreibt dazu:

Am Weihnachtsfest will Gott sich selber den Menschen schenken. In Erinnerung daran beschenken wir uns gegenseitig Jahr für Jahr mit dem, was von unseren Herzen kommt, was ein Teil von uns selbst ist.

Mit der Aktion „Sternschnuppen“ werden jährlich bedürftige Kinder und Jugendliche beschenkt, um ihnen einen Strahl des göttlichen Lichts, das von der Krippe ausgeht, scheinen zu lassen.

Diese Kinder und Jugendlichen gehen das ganze Jahr über in die Geborgenheit des Hauses der offenen Tür, das so für sie wie zu einer Krippe wird. Im täglichen Umgang mit ihnen stellen wir immer wieder fest, dass es vielen von ihnen vor allem an ganz elementaren Dingen fehlt, z. B. an warmer Kleidung. Die Aktion „Wärmezauber“ nimmt sich dieser Kinder und Jugendlichen an und verschenkt Gutscheine für Bekleidungsgeschäfte. Dies ist nur möglich durch die großzügigen Spenden aller, die sich daran beteiligen.

Nicht die Dinge, die wir einander schenken, so wichtig sie auch bisweilen sein mögen, stellen jedoch den wahren Wert dar, sondern die Wärme, die Zuneigung und Liebe, die wir erfahren, wenn wir beschenkt werden. Da kann ein Geschenk noch so klein sein, wenn es in dieser Intention geschenkt wird, zaubert es uns ein Lächeln ins Herz und wir werden mit Freude und Glück erfüllt.

Geschenke in der HOT (c) G. Monschau

15. Dezember

„Das Volk, das in der Finsternis ging, sah ein helles Licht; über denen, die im Land des Todesschattens wohnten, strahlte ein helles Licht auf.“ (Jes 9,1)

In der dunklen Jahreszeit sehnt man sich nach Licht. Wir sehnen uns nach Dingen, die die Dunkelheit um uns und in uns vertreiben.

In der stimmungsvoll beleuchteten Ludgerkirche gelang es mit Hilfe der Musik der Violinistin Adelheid Riehle und dem Organisten Klaus Lubisch sowie mit einigen Texten aus dem Alten und dem Neuen Testament, die Vorfreude auf das Licht von Weihnachten ein wenig zu wecken und den Mut zu fördern, selbst Licht für andere zu sein.

Entsprechend erfreulich war das Ergebnis der Kollekte für das Müttergenesungswerk, das in diesen Zeiten dringend Unterstützung braucht.

 

Advent 15 12 (c) J. Rohde

12. Dezember

In schwieriger Zeit, nach Verschärfung der Coronamaßnahmen durch die Stadt, trafen sich heute, am 12.12. einige Menschen vor dem Kirchenwagen im Wilhelm-Brockhaus-Weg, um die weihnachtlichen Lieder, interpretiert vom Gitarristen Frank Laschtowitz, zu hören. In der Dunkelheit des Abends weckte das "Alle Jahre wieder" sicherlich Sehnsüchte nach einem normaleren Advent und Weihnachtsfest.

Der Not unseres Lebens, bedingt durch den Virus und alles, was damit zusammenhängt, setzte Pfarrer Beyer die Botschaft des 3. Advents entgegen: "Bereitet dem Herrn den Weg".
Dem Herrn, der im Kind von Bethlehem und im Mann am Kreuz offenbar geworden ist und der oft "still und unerkannt" auch uns zur Seite steht.
Der, der als das Licht der Welt auch die Dunkelheiten unseres Lebens erhellt. Es war ein sehr hoffnungsvoll stimmender Abend an diesem dunklen, regnerischen Samstag. 

Adventsaktion 12 12 (c) K.-H. Konnertz

11. Dezember

Draußen war es uselig, drinnen heimelig. Das 11. Türchen öffnete sich in der Katholischen Kirche St. Ludger. Dort traf man sich am frühen Abend, um gemeinsam Adventslieder zu singen, von Kirchenmusikerin Christina von Eynern an der Orgel begleitet. Zwischen Krippe und Altar trugen Bärbel Franken und Hildegard Schumann ausgewählte Texte vor, die auf den Advent als Zeit verwiesen, in der man zur Ruhe kommen sollte. Zumindest in diesen 45 Minuten war das der Fall.

 

Collage Adventskalender 11 (c) M. Haschke

10. Dezember

Friedhof Ehrenhainstr. 

Eins der drei Adventstürchen am 9.12. öffnete sich auf dem Friedhof Ehrenhainstraße. Etwa 15 Personen hatten sich dort rund um den schönen mobilen Altarwagen versammelt. Sie hörten neben adventlicher Musik, gespielt von zwei Bläsern, auf den Wochenspruch der 2. Adventswoche aus Lukas 21,28: „Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“ 
Pastor Ernst Kirchhof machte Mut, auch in schwierigen Zeiten nicht den Kopf hängen zu lassen. Der Grund ist Gottes Versprechen, seine Menschen in ein gutes Land bzw. eine gute Zukunft zu führen, so das Wort für den Tag aus den Herrnhuter Losungen. Und er lud die Anwesenden ein, diese gute Nachricht als Licht für die Welt mitzunehmen und zu den Menschen zu tragen.

Collage 10 12 2020 (c) D. Josting

Spaziergang mit Pfarrerin Dähnick

„Möge die Straße uns zusammen führen und der Wind in deinem Rücken sein.…
Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand...“-  (Irischer Segen)

Pilgern im Advent: Auch wenn es nur ein kleiner Spaziergang ist, mit Rollator und Gehhilfe…
Bei herrlichem Sonnenschein und winterlichen Temperaturen öffnete sich heute am Bremkamp auf dem Parkplatz ein 11. Türchen.

Da Advent auch traditionell eine Fastenzeit bedeutet, stimmte Pfarrerin Dähnick mit einigen Gedanken die Mitwanderer darauf ein, dass die Adventszeit auch eine Zeit der inneren Vorbereitung ist, eine Zeit der Besinnung auf die wesentlichen Dinge des Lebens: Auf Fragen wie, worin liegt eigentlich der Sinn meines täglichen Tuns und Schaffens? Wie ist das mit den schwierigen Dingen in meinem Leben? Welchen Ballast ziehe ich durch mein Leben mit? Was ist meine Kraftquelle? Und schließlich auch die Frage: Wo gebe ich Gott in meinem Leben Raum?

Gesegnete Advents- und Weihnachtstage- sind nicht nur Worte, denn Menschen können sie als gut und heilsam erfahren. Maria – die Gesegnete - gab Gott in ihrem Leben den größtmöglichen Raum - und machte sich auf den Weg, um ihre Freude mit einer anderen zu teilen – Elisabeth. 

Alle waren sich einig, dass ein klein wenig Pilgern im Advent heißt - auf einem Weg zu sein, um Gott und auch letztlich sich selbst ein Stück näher zu kommen.

Adventsaktion 10 12 (c) B. Dähnick

Beim Adventstürchen in Sonnborn spielte Anja Santer adventliche Musik auf der Trompete - und wurde dabei für die WDR-Lokalzeit gefilmt, die noch am selben Abend ausgestrahlt wurde.

 

Adventsaktion 9 12 (c) A. Lange

9. Dezember

10.30 Uhr - mit Bewohnern und Kindergartenkindern aus St. Remigius:

Ein Dutzend Kindergartenkinder gestalteten mit viel Kreativität und Eifer ein Fenster des St. Bonifatius Hauses gegenüber der Kirche St. Remigius. Bewohner wiederum hatten mit Wünschen auf Sternen einen Adventsschmuck für ein Kindergartenfenster gebastelt.

Im Rahmen einer Andacht wurden diese Geschenke betrachtet und sich daran erfreut.
Vieles ist in diesem Jahr anders als sonst: Kein Weihnachtsmarkt, weniger Besuche und Feiern, das ist traurig.
Anderes bleibt aber wie jedes Jahr: Adventskalender, Wunschzettel, Geschenke basteln, Plätzchen backen...
Vieles gibt es, was Freude macht, vieles gibt es, wo wir Gottes Nähe und Liebe spüren und diese weiter schenken können.

Collage 09 12 20 (c) M. Haschke

8. Dezember

18.00 Uhr Mitten im Wohnquartier – Adventsandacht in der Krummacherstraße

Zur Feierabend-Zeit fand in der Krummacherstraße mit vielen Nachbarn eine Adventsandacht statt. 
Aufgrund der Pandemie hatte sich die Vorbereitungsgruppe etwas Besonderes ausgedacht. Neben der persönlichen Ansprache und der Veröffentlichung in den Kirchengemeinden wurde mit Hilfe eines Lautsprechers auf die Aktion hingewiesen. Der Lautsprecher war auf einem Auto installiert, das duch die Siedlung fuhr. Während der Andacht diente er dann als Verstärker. Viele Nachbarn haben uns unterstützt und den Platz mit Licht und Dekoration geschmückt.

„Es hat Spaß gemacht, als Gemeinde mal mitten im Quartier sichtbar zu sein,“ freuten sich die Aktiven abschließend.

Adventsaktion 8 12 (c) G. Monschau

8.15 Uhr am frühen Morgen vor der Kita Ehrenhainstraße

Das heutige Adventstürchen wurde schon um 8.15 Uhr vor der Kindertagesstätte Ehrenhainstraße aufgemacht. Diakon Matthias Stempfle und Franz die Maus haben sich darüber unterhalten, was die Krippenfiguren wohl zwei Wochen vor Weihnachten so gemacht und gedacht haben. Und wie Gott sie alle nach Bethlehem zum Stall gebracht hat - durch Engel, Esel und einen Stern.

Kirchenmobil Krippe (c) M. Stempfle

7. Dezember

Heute gab es mehrere Adventstürchen, die sich geöffnet haben. Der Adventswagen stand abends vorm Gemeindehaus Lessingstraße, und dort gab es neben schöner Musik Gedanken zur Tageslosung Daniel 12,3: "Die da lehren, werden leuchten wie des Himmels Glanz, und die viele zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich." Pfr. Lange erinnerte daran, dass Menschen oft die Erfahrung machen, dass ihr Lehren und Weitergeben von wichtigen Dingen im Leben an andere Menschen oft so wenig Früchte zu tragen scheint.: in der Familie, in der Schule, in der Gemeinde. Aber bei Gott sieht das noch einmal ganz anders aus.

Sein Versprechen gilt: Auch da, wo wir Misserfolge zu sehen meinen, sieht Gott etwas ganz anderes. Er kann auch scheinbare Misserfolge und Fruchtlosigkeiten zu etwas führen und zum Leuchten bringen - manchmal schon jetzt und hier und einmal für immer.

Bei einem anderen Adventstürchen erfuhr man mehr über ein Lied: Im Innenhof des Johanniter-Stifts ging es um die Geschichte hinter dem Adventslied "O Heiland, reiß die Himmel auf". Friedrich Spee, der Dichter des Liedes, drückt angesichts von Krieg, Pest und Hexenprozessen die Sehnsucht nach Gott in bewegenden Worten aus. Vielleicht passt das Lied gar nicht so schlecht in den Corona-Advent."

Adventsaktion 7 12 (c) M. Haschke

6. Dezember

Am Sonntag öffnete sich das Türchen gewissermaßen an ganz vielen Orten: In allen beteiligten Gemeinden wurden zum 2. Adventssonntag Gottesdienste gefeiert!

Und weil es der Tag des Heiligen Nikolaus war, kam er höchstpersönlich in den Kleinkindergottesdienst "Wunderkorb" der katholischen Kirche St. Mariä Empfängnis und am Nachmittag zu vielen Kindern, um kleine Geschenke zu verteilen. Aber lassen wir ihn selbst zu Wort kommen:

Hallo, ich bin der Hl.Nikolaus und in diesem Jahr hatte ich mir für meinen Festtag am 6. Dezember etwas Besonderes vorgenommen: Ich wollte Familien in Vohwinkel besuchen.
Viele, viele Kinder haben mich mit ihren Eltern oder mit Oma und Opa schon erwartet, manche haben mir auch selbstgemalte Bilder geschenkt. Und sie haben mir Tipps gegeben, wo in der Nachbarschaft noch Familien auf mich warten. So habe ich über 40 Familien besuchen können. Dabei bin ich zwar etwas nass geworden, aber es hat mir sehr viel Freude gemacht. Ich habe so viele Menschen auf der Straße und in den Häusern getroffen und ihnen eine schöne Advents- und Weihnachtszeit und Gottes Segen wünschen können. Danke dafür!

Nikolaus, alias Herbert Gondolf

Nikolaus im Wunderkorb (c) M. Haschke

5. Dezember

Das 5. Türchen öffnete sich heute in der Varresbeck. In der katholischen Kirche St. Bonifatius wurde die Vorabendmesse zum 2. Advent gefeiert.

Dazu ein geistliches Wort:

Die Welt ist noch nicht fertig, die Geschichte ist nicht zu Ende. Nichts wird bleiben, wie es ist. Die Zukunft ist, wie die Gegenwart, Licht und Dunkel zugleich. Unsere Zukunft aber ist Christus. Er ist gekommen, und er wird kommen; immer ist er der Kommende. Und wir warten auf seinen Tag, seinen Advent. Advent heißt Ankunft: Kommen Christi in offenbarer Wahrheit und Klarheit. Und Gott wartet auf uns: Er gibt uns die gegenwärtige Zeit als Zeit der Gnade, als Weg in die Zukunft. „Ich bin der Weg“, sagt uns Christus. 

Gott ist ganz nahe. Gott ist da. Er kann gefunden werden. Wir Menschen haben keine Maße, um seine Unermesslichkeit zu fassen; keine Hände, die ihn greifen, keine Begriffe, die ihn endgültig beschreiben könnten. Aber er hat uns ein Herz gegeben, das ihn suchen kann und finden will. „Im Wolkendunkel komme ich zu dir“, sagte er zu Mose. Er kommt, aber im Wolkendunkel. Er ist nahe, aber in Verborgenheit. 

Adventskranz St. Bonifatius (c) M. Haschke

4. Dezember

Das 4. Türchen öffnete sich nicht im Freien, sondern in festen vier Wänden im Gemeindesaal in der Lessingstraße. Knapp 20 Menschen fanden sich ein zu besinnlicher Musik und ermutigenden Gedanken, die Jürgen Landgrebe vorbereitet hatte, und Susanne Kemper las dazu Texte bekannter adventlicher Lieder - alles natürlich mit Maske und Corona-Sicherheitsabstand. Dies geschah im Rahmen der Hammersteiner Adventsandachten, die seit vielen Jahren an den Freitagen im Advent um 19 Uhr stattfinden und natürlich auch zu Coronazeiten nicht ausfallen.

Aventskalender_4_12 (c) evangelische Kirche Vohwinkel

3. Dezember

„Tragt zu den Alten ein Licht“

- das war das Motto des dritten Türchens des lebendigen Adventskalenders, das wir heute im Paul-Hanisch-Haus, dem Seniorenzentrum der Caritas an der Stockmannsmühle, geöffnet haben. Fünf Personen aus dem Wuppertaler Westen trafen sich in der Kapelle der Einrichtung, begleitet von einem Mitarbeiter des Sozialdienstes. 

Die Bewohner*innen konnten auf ihren Zimmern per Video die Andacht in der Kapelle verfolgen. Eine persönliche Anwesenheit war wegen der Corona-Vorschriften leider nicht möglich.

Ab 15.30 Uhr gestaltete das Team ein besinnliches Programm mit einer Lesung aus dem Alten Testament, Adventsliedern, gespielt an der Orgel und gesungen von unserem Organisten, und einem Gedicht, das in den Senioren und Seniorinnen vielleicht Erinnerungen an ihre Kindheit wachrief. Die erste Strophe dieses Eichendorff-Gedichtes klingt Ihnen sicher auch noch im Ohr:

Markt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
sinnend geh ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.

Etwa 200 Jahre sind seit der Entstehung des Gedichtes vergangen, aber tragen wir nicht immer die Sehnsucht nach der „gnadenreichen Zeit“ in uns?

Adventsaktion 3 12 (c) Sabine Schmidt

2. Dezember

Das 2. Türchen wurde geöffnet.

Es war Novemberwetter, kalt und regnerisch als wir uns am Kortensbusch trafen, um in einem Mini-Gottesdienst das 2. Türchen zu öffnen. Knapp 20 Menschen hatten sich eingefunden und freuten sich trotz schlechten Wetters, den einen oder anderen, den man lange nicht gesehen hatte, wieder zu sehen, bzw. auch Kirche so vor Ort zu erleben.

Wieder löste der "Weihnachtswagen" das eine oder andere "Ah" und "Oh" aus.

Wir freuten uns über die alte und immer wieder neue Botschaft, dass der König der Welt einziehen wird, einer mit dem sich Werte verbinden, die schon besonders sind: Gerechtigkeit, Hilfe, Sanftmut, Heiligkeit oder Barmherzigkeit.
("Macht hoch die Tür, Strophe 2) 

Adventstür 2-12 (c) Karl-Heinz Konnertz

1. Dezember

Eröffnung "Lebendiger Adventskalender im Wuppertaler Westen"

Am 1.12. war es so weit. Das erste Türchen des "lebendigen Adventskalenders im Wuppertaler Westen" wurde geöffnet.

Auf der Ecke Bahnstraße, Grünewald trafen sich auf Parkplatz und Straße unter den Klängen des Saxofons zu "Ihr Kinderlein kommet" ca 40 Menschen im Alter von 5 bis 85 Jahren, um gemeinsam, aber mit gehörigem Abstand, einen kleinen Gottesdienst zu feiern. Dass "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit" in diesem Jahr nicht die prägende Botschaft des sozialen Miteinanders sei, das machte Pfarrer Frank Beyer deutlich. Aber dennoch wurde allen klar, dass im Blick auf den, der uns in dieser Zeit besonders begegnen will, ein offenes Herz wichtig ist. Der, der in Herzen und Seelen hineinspricht, das Miteinander zurecht bringt und den Weg zum Frieden weist, der will auch von uns empfangen, geglaubt und bekannt werden.

Ein erster Schritt hin auf ein ganz besonderes Weihnachtsfest wurde getan. Veranschaulicht auch durch den wunderbaren "Kirchenwagen", den Wilfried Bernert und Dorothee Josting für diese Zeit gestaltet haben.

Adventsaktion 2020 (c) evangelische Kirche Vohwinkel

Übersicht über Termine und Orte zum Ausdruck

Wegen der Corona-Kontakteinschränkungen dürfen leider keine größeren Gruppen an den Aktionen teilnehmen. Wenn Sie zu den Treffen kommen, dann bitten wir Sie, auf jeden Fall einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und die erforderlichen Abstände einzuhalten. 

An dieser Stelle berichten wir von den Aktionen, um möglichst viele Menschen daran teilhaben zu lassen.

Katholische Pfarreiengemeinschaft
Wuppertaler Westen

Edith-Stein-Str. 15
42329 Wuppertal

Aktuelles / Nachrichten

Ökumenische Gebetswoche vom 11.1. – 17.1.2021

11. Januar 2021, 15:08
Gebete für Zuhause! In den letzten Jahren hatte Mitte Januar auch in Vohwinkel immer die Gebetswoche der evangelischen Allianz stattgefunden. ...
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Kinder willkommen!

11. Januar 2021, 14:36
Seit dem 10. Januar gibt es etwas Neues in unserer Kirche St. Mariä Empfängnis: Eine Kinderecke am Haupteingang. ...
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