Aktionswoche der kfd im September 2020

07.10.20, 15:59
B. Franken

Die Aktionswoche stand unter dem Motto: „ Frauen, wem gehört die Welt? “

Maria im Schnee (c) C.Eickenberg

Das Stadtdekanat Wuppertal rief zum nachhaltigen Pilgerweg auf,  und Frauen aus verschiedenen Seelsorgebereichen der Stadt, darunter eine Gruppe aus unserem Wuppertaler Westen, versammelten sich am Samstag, dem 26.09.2020, in Beyenburg.

Auf einem 'Spaziergang mit allen Sinnen', an fünf Stationen rund um den wunderschönen Beyenburger Stausee, ging es darum, Gottes gute Schöpfung wahrzunehmen und uns unserer Verantwortung für ihren Erhalt bewusst zu werden.

Im 'Beyenburger Dom', der Klosterkirche St. Maria Magdalena, - benannt nach der Frau, die als erste dem Auferstandenen begegnet ist und den Jüngern berichtet hat –  begann der Tag mit einem ökumenischen Wortgottesdienst unter dem schönen Titel: Weinklang. Wein steht in der Bibel für Leben und Freude. Die erste Station befand sich gleich im Innenhof, an der Fassade des nördlichen Eingangs zur Klosterkirche: Ein Fingerlabyrinth, dem großen Bodenlabyrinth in der Kathedrale von Chartres nachempfunden. Mit dem Finger über Windungen und Kreise bis zur Mitte zu gelangen ist eine besondere Art der Meditation.

Am Ufer des Sees, mit dem Ansichtskarten-Blick zur Klosterkirche, wurde eingeladen zu einer Körper-Meditation: Geborgenheit und Weite. Der frische, kühle Tag war dazu wie gemacht: Durchatmen und den Duft der Natur aufnehmen, das tat gut.

Die blaue Brücke ist eine Besonderheit am See und war unsere 3. Station. Hier wurde 'Die Wasserfrage' aus der Enzyklika „Laudato Si“ von Papst Franziskus zum nachdenklichen Gesprächsthema. Sauberes Trinkwasser, seine Verschwendung, die kommerzielle Ausbeutung von Ressourcen, belastetes Wasser, das Krankheiten verursacht, besonders in den armen Ländern der Welt. Sicheres Trinkwasser: eigentlich ein fundamentales Menschenrecht.

Als nächstes machten wir Station bei einer Gruppe von neun gewaltigen alten Eichen, die, im Kreis gewachsen, uns freundlich aufnahmen und ein Gefühl von Zusammenstehen, Schutz und Freude vermittelten. Gleichzeitig müssen wir wegen der Umweltbelastungen um unsere Freunde, die Bäume, bangen.

Die Kapelle Maria (im) Schnee mit der schwarzen Madonna schließlich war unsere letzte Station auf dem Weg, der übrigens teilweise identisch verläuft mit dem Jakobsweg. Diese kleine Kapelle, die man auch außerhalb von Corona-Zeiten nur mit wenigen Leuten nacheinander betreten kann, war einst Ziegenstall, dann Waschhaus. Durch ein besonderes Ereignis an Mariä Lichtmess 2008 angeregt, haben die Menschen das alte Gemäuer zu einer Gebetskapelle umgebaut. Im Garten der Kapelle haben wir Fürbitten gehalten für Mensch und Natur.

Im Café Bootshaus direkt am See endete der Tag gemütlich und lecker.

Auf diesem Pilgerweg wurde uns das Spannungsfeld zwischen der Schöpfung und dem, was jeder persönlich zum Erhalt tun kann, noch einmal 'sinnvoll' nahe gebracht. 

Wir müssen acht geben! Denn die Welt gehört allen!

Herzlichen Dank an den Vorstand Brigitte Andres, Monika Semrau und Cordula Eickenberg für die Vorbereitung und Durchführung dieser schönen und wichtigen Aktion!

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Katholische Pfarreiengemeinschaft
Wuppertaler Westen

Edith-Stein-Str. 15
42329 Wuppertal

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